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Westfälische Rundschau

Ausgabe 07. Juni

The Coatinc Company,
ehemals Siegener Verzinkerei,
ist das älteste Familienunternehmen Deutschlands

Kreuztal/Siegen. lm Jahr 1502 zahlte Heylmann Dresseler, etwa 42 Jahre alt, Meister der Stahlschmiede­zunft, einen „Feuerschilling“, um eine Siegerländer Feuerstelle nut­zen zu können. Mehr als ein halbes Jahrtausend später steht sein Nach­fahre Paul Niederstein im Wohn­zimmer seines Ur-Urgroßvaters Heinrich Adolf Dresler in der Wei­ßen Villa in Kreuztal. Er ist Nach­komme und Nachfolger seines Ur­ahnen an der Spitze des Familien­unternehmens, das heute The Coa­tinc Company (TCC, ehemals Siege­ner Verzinkerei) heißt – das älteste Familienunternehmen Deutsch­lands.

Die Familiengeschichte

„Ein emotionaler Moment“, sagt Mehrheitsgesellschafter Nieder­stein. Vor mehr als 100 Jahren über­reichte Emmy Dresler ihrem Bruder Heinrich Adolf Dresler zu dessen 85. Geburtstag in diesem Raum ein Buch über die damals schon lange Geschichte der Familie Dresler – ein Grundstein für die familiäre Ah­nenforschung. Nach dem Gründer Heylmann, urkundlich erwähnt durch Eintragung in die Hand­werksrolle, prägten die Dreslers die Region als industrieller und Politi­ker. Seit dem 16. Jahrhundert stell­ten die Dreslers lange den Siegener Bürgermeister oder bekleideten an­dere öffentliche Ämter. Die Familie wohnte an der Burgstraße, gleich unter dem Oberen Schloss. Schon sieben Generationen nach Heyl­mann Dresseler besaß Johannes Dresler Anteile an mehreren Eisen­hütten im Siegerland. Mit der In­dustrialisierung investierte Johann Heinrich Dresler II. auch in der Tex­tilindustrie mit Webstühlen.

Unter den Dreslers sticht Heinrich Adolf hervor, „eine schillernde Unternehmerfigur“, sagte sein Ururenkel Paul Niederstein. 1885 kaufte Dresler, der auch Abgeordneter im Reichstag in Berlin war und froh, schließlich ins heimische Sieger­land zurückkehren zu können, eine Verzinkerei zur Veredelung von Stahlprodukten, die die Familien­unternehmung seit langem herstell­te. Ein wichtiger Bezugspunkt für das heutige Unternehmen. Er baute wegen der Nähe zu seinem Kreuz­taler Drahtwerk die Weiße, sein kin­derloser Bruder später die Gelbe Villa. Heinrich Adolf hatte elf Kin­der.

Die Weltkriege forderte auch in der Familie Dresler ihren Tribut. Nach Heinrich Adolfs Tod wurde ein Familienmitglied gesucht, das die Leitung des Familienunterneh­mens übernehmen könnte. Die Wahl fiel schließlich 1923 auf Wer­ner Niederstein, der Sohn Luise Dreslers – der erste Niederstein an der Firmenspitze und Pauls Groß­vater. 1964 trat Klaus Niederstein in den Familienbetrieb ein. Er hatte in den USA gearbeitet, brachte eine große Branchenkenntnis und inter­nationale Kontakte mit – wesentlich für die Expansion, sagt sein Sohn Paul, der seit 2004 dabei ist und den Namenswechsel einleitete: ,,´Siege­ner Verzinkerei´“ ist in den Nieder­landen nicht ganz einfach zu ver­kaufen.“

Das Familienunternehmen

Wurzeln seien wesentlich, sagt Paul Niederstein. Der Kulturraum, der familiäre Hintergrund. Das Siegerland, die uralte Montanregion, in der schon die Kelten Metalle ver­arbeiteten, wo Schmiede hoch ange­sehen waren, wo jeder Ort einen Schmied hatte.

„Die Familie ist die Urform des Wirtschaftens“, sagt Stefan Heid­breder, Geschäftsführer der Stiftung Familienunternehmen: Felder und Äcker bestellen, auf dem Markt handeln – das be­werkstelligten immer Familien. Das deutsche Familienunternehmertum sei eine weltweit einzigartige Struk­tur, die auf die zahllosen winzigen Fürstentümer des Mittelalters zu­rückgehe: In den engen Zollgren­zen dieser überschaubaren Märkte wuchsen sie heran. ,,Die Kleinteilig­keit war damals von Nachteil. Heu­te beneidet uns die Welt um unsere Familienunternehmen“, sagt Heid­breder. Nach NRW hätten davon Baden-Württemberg und Bayern die meisten. Und ältesten. Und er­folgreichsten. ,,Diese Regionen sind noch heute die Pulsadern der deut­schen Wirtschaft“, sagt Heidbreder. Ursachen? Stabile Nachfolge, Be­wusstsein für die Tradition, Weiter­entwicklung. Und, ganz wichtig: Konzentration auf die Nische, teils seit Jahrhunderten. „Familienunter­nehmen kennen sich in ihrer Branche enorm gut aus, haben den Welt­markt im Blick, verfügen über uralte Geschäftsbeziehungen.“ Branchen­wechsel wie bei manchen Großkon­zern-Managern seien hier undenk­bar“. Sie bewegen sich Schritt für Schritt auf stabilem Fundament statt sich von der Kurzatmigkeit der Börsen treiben zu lassen“, so Heid­breders Befund. Quartalsbilanzen seien weniger wichtig als die lang­fristige Entwicklung.

Er verstehe sich als Treuhänder, sagt Paul Niederstein, der 51 Pro­zent der Unternehmensanteile hält. Die Verantwortung seinen Vor- und Nachfahren gegenüber sei eine wichtige Triebfeder. Es sei der Fami­lie Dresler immer gelungen, eine ge­eignete Form der Kontrolle über das Unternehmen auszuüben. Und was die Tradition angehe: „Wir kommen aus einer Stahlregion. Wir kennen Stahl seit 17 Generationen in allen Arten und Anwendungen.“

Das Verzinken

„Der liebe Gott möchte, dass sich Eisen- und Zinkatome bei 450 Grad fest verbinden“, sagt Paul Nieder­stein – dieses Naturgesetz mache sich TCC lediglich zu Nutze. Beim Verzinken fielen kaum Abfälle an, es sei ressourcenschonend und langlebig und beständig. ,,Nachhal­tigkeit“ sei bei TCC nicht nur beim Produkt mehr als ein Modewort. Erst recht nicht vor dem Hinter­grund der langen Firmengeschichte und der daraus abgeleiteten Werte. Die bis zu 16 Tonnen schweren Werkstücke werden in der Verzin­kerei in Kreuztal in Beizbädern ge­reinigt zunächst und dann im längs­ten Kessel Deutschlands verzinkt. Der Kessel ist eigentlich eine Wan­ne, erklärt Werksleiter Teodoro Cal­zone, voll mit flüssigem Zink. Das Werkstück wird darin eingetaucht, erhitzt sich und bei 450 Grad gehen Eisen und Zink eine bombenfeste Verbindung ein. 50.000 bis 60.000 Tonnen Material, vom Balkongelän­der bis zum Dachträger, werden auf diese Weise jährlich in Kreuztal ver­arbeitet. Calzone: ,,Alles, was draußen ist und vor Korrosion ge­schützt werden soll.“

Veröffentlicht in: „Westfälischer Rundschau.“ (Ausgabe 07. Juni)

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