The Coatinc Company Kontakt Feuerverzinken und Feuerverzinkung

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Metalloberfläche

Ausgabe 07.08.2019

500 Jahre Stahl -das älteste Familienunternehmen Deutschlands ist eine Feuerverzinkerei

Die Wurzeln des ältesten Familienunternehmens Deutschlands, The Coatinc Company, reichen zurück bis ins Jahr 1502. Wie hat das mittelständische Familienunternehmen die Jahrhunderte überstanden -und was ist bis heute das Erfolgsrezept?

Wenn es gelingt, ein Unternehmen über 500 Jahre erfolgreich am Markt zu halten und gleichzeitig über 17 Generation in der eigenen Familie weiterzugeben, spricht das für eine konstruktive und nachhaltige Entscheidungskultur – und eines guten Instinktes für die Bedürfnisse des Marktes.

1502 in Erscheinung getreten

Erstmalig urkundlich in Erscheinung trat das heute unter The Coatinc Company GmbH firmierende Unternehmen 1502 – noch weit vor den Anfängen der industriellen Stahler­zeugung: Heylmann Dresler bezahlte einen Feuerschilling für die Nutzung der örtlichen Feuerstelle. Zu dem Zeitpunkt war die Ent­deckung Amerikas durch Kolumbus gerade einmal zehn Jahre her. Sieben Generationen später besaß der erfolgreiche Eisenhändler Johannes Dresler bereits Anteile an meh­reren Eisenhütten. Knapp 250 Jahre später hatte sich das Unternehmen in der neunten und zehnten Generation nochmals erheb­lich weiterentwickelt und neben der Stahl­verarbeitung den Handel aufgenommen. 1885 bewies die nunmehr 13. Generation Weitblick, denn Heinrich Adolf Dresler erwarb eine der ersten Feuerverzinkereien in Deutschland. Er erkannte das Potenzial, die Wertschöpfungskette zu erweitern und die eigenen Produkte aus Blech und Stahl zu verzinken. Deshalb nutzte er eine sich bietende Gelegenheit und kaufte eine bis dahin wirtschaftlich nicht erfolgreiche Verzinkerei, die schon zwei Jahre nach ihrer Eröffnung wieder schließen sollte. Heute ist das Verzinken und wei­tere Verfahren zum Korrosionsschutz zu einem Kerngeschäft der Coatinc Unternehmensgruppe geworden, zu der inzwischen 32 Unternehmen mit 2.200 Mit­arbeitern gehören, die einschließlich Betei­ligungen über 300 Millionen Euro Umsatz pro Jahr erwirtschaften und dabei etwa 450.000 t Material verzinken. Dabei ver­fügt die Unternehmensgruppe sowohl über sehr große Kessel, um zum Beispiel ganze Dachträger für Industriehallen verzinken zu können, als auch über Hochtemperaturkessel für kleinere Bauteile, mittels derer sich sehr dünne und gleichmäßige Schichten her­stellen lassen. Damit ist The Coatinc Com­pany ein beeindruckendes Beispiel dafür, wie sich ein kleiner Handwerksbetrieb über die Generationen weiterentwickeln kann. Einen wesentlichen Beitrag dazu, die Un­ternehmensgeschichte bis zu den Anfängen zurück zu verfolgen, liefert ein Buch, das Emmy Dresler im Jahre 1918 ihrem Vater Heinrich Adolf Dresler anlässlich seines 85. Geburtstags überreichte. In diesem hatte sie ihre sorgfältig recherchierten Er­kenntnisse über die Geschichte der Familie Dresler zusammengefasst.

Neun Unternehmen älter als 400 Jahre

In Deutschland gibt es viele traditions­reiche U ntemehmen, neun der ältesten Unternehmen sind seit mehr als 400 Jahren in Familienhand. An zweiter Stelle nach The Coatinc Company Holding GmbH liegt die William Prym Holding GmbH, die 1530 gegründet wurde. An dritter Stelle folgt die Freiherr von Poschinger Glasmanu­faktur E.K. mit dem Gründungsdatum 1568. Insgesamt hat die Stiftung „Familenunter­nehmen“ eine Liste der 35 ältesten Unter­nehmen Deutschlands angelegt- das jüngste davon ist Faber-Castell, das 1761 gegründet wurde.

,,Die Erhebung zeigt eindrucksvoll, dass Familienunternehmen von jeher ein untrennbarer Teil unserer Gesellschaft sind. Sie sind im Grunde die Urform des Wirt­schaftens überhaupt“, sagt Stefan Heid­breder, Geschäftsführer der Stiftung. ,,Die von starken Familienunternehmen geprägte Unternehmenslandschaft in Deutschland ist ein Faszinosum. Sie lässt sich mit keiner anderen Nation vergleichen. Eine nationale oder europäische Industriestrategie sollte deswegen weder einseitig auf sogenannte nationale Champions und anonyme Groß­konzerne ausgerichtet sein, noch darf sie unsere von Familienunternehmen geprägt Unternehmenslandschaft vernachlässigen.“ Immerhin sind fast die Hälfte aller Groß­unternehmen Deutschlands mit mehr als 50 Millionen Euro Umsatz im Jahr Fami­lienunternehmen. Das findet sich in dieser Form in keinem anderen Land der Welt und geht geschichtlich auf die Kleinteiligkeit der früheren Fürstentümer zurück, wodurch sich die Unternehmen lange Zeit auf kleinere Losgrößen fokussieren mussten. Ganz im Gegensatz zum Beispiel zu den USA, wo stets ein sehr großer Markt zu bedienen war.

Erfolg durch Branchenwissen und Flexibilität

In diesem Kontext stellt sich die Frage, warum Familienunternehmen auch als Mit­bewerber zu großen Konzernen mit gewal­tigen Budgets bestehen und gleichzeitig sehr erfolgreich sein können. Laut Heidbreder lassen sich die Schlüsselelemente für den Er­folg von Familienunternehmen auf zwei Ka­tegorien reduzieren. Zum einen fokussieren sich Familienunternehmen häufig auf eine Nische, dies kann regional orientiert, eine Branche oder eine Technologie sein. Wenn sich ein solches Unternehmen konsequent über Jahrzehnte oder gar Jahrhunderte auf ein solches Gebiet konzentriert, entwickelt sich in der Belegschaft, aber auch in der Führungsebene ein extrem gutes Branchen­verständnis und neben dem entsprechenden Technologie-Verständnis ein klares Bild, was die Kunden heute wollen und vielleicht schon morgen wollen könnten. Auch besteht ein langfristiger persönlicher Kontakt zu den Kunden. Das steht in extremem Gegen­satz zu der heute weitverbreiteten Situation in manchen Großkonzernen, wo Manager mitunter radikal zwischen Branchen und Fachgebieten wechseln. Nicht zuletzt fühlen sich Familienunternehmen häufig auch stärker für die eigene Belegschaft ver­antwortlich, wodurch sich auch auf der Ar­beitnehmerseite eine stärkere Identifikation mit dem Betrieb entwickeln kann. Das alles verbessert die Fähigkeit, schnell auf neue Situationen und Anforderungen reagieren zu können. Wie hat es The Coatinc Company über die Jahrhunderte geschafft, in den mitunter auch politisch und wirtschaftlich äußerst an­spruchsvollen und wechselhaften Zeiten der Jahrhunderte stets erfolgreich zu bleiben? ,,Wir sind im Siegerland in einer Region, die seit langer, langer Zeit eine Stahlregion ist. Und Stahl ist seit über 500 Jahren unser Geschäft“, erläutert Paul Niederstein, der Geschäftsführer. ,,Daraus folgt, dass wir den Stahl sehr gut kennen-in jeder seiner Arten und Anwendungen. Das ist mit Sicherheit wesentlich für unseren Erfolg. Auch sind wir nicht so getrieben von Quartalszahlen wie Großkonzerne, bei uns gibt es Investi­tionsschübe und Akquisitionsphasen, also Zeiten, wo wir zum Beispiel über zwei oder drei Jahre intensiv investieren, bis wir dann wieder unsere Kräfte sammeln. Wir haben stets die Verantwortung, langfristig nach vorne zu denken und Entwicklungen voraus zu nehmen. Ich sehe in dieser Langfristigkeit einen ganz großen Vorteil bei Familienunternehmen, weil daraus die Möglichkeit resultiert, die Dinge überlegt und sorgfältig anzugehen.“ Heidbreder bestätigt, dass Familienun­ternehmer eher daran arbeiten, Schritt für Schritt besser zu werden und dabei immer auf einem stabilen Fundament zu stehen – statt getrieben durch die Kurzatmigkeit der Börsen eruptive Gewinn-Feuerwerke abzu­brennen. Als weiteres Element sieht er das Streben nach Unabhängigkeit der Familien­unternehmer. ,,Wenn Sie einen Unternehmer fragen, was für ihn das Wichtigste sei, wird Ihnen fast jeder antworten: Unabhängigkeit­von Banken, Vorlieferanten und von einer einzigen Technologie“, führt Heidbreder aus. ,,Diese Unabhängigkeit als höchstes Ziel führt dazu, dass die Unternehmer ihr Portfolio stets ausbalancieren und offen sind, von Veränderungen zu profitieren.“ Diese Strategie hat zum Beispiel seit der Finanzkrise 2008 dazu geführt, dass die deutschen Familienunternehmen, spe­ziell die etwas größeren, ihr Eigenkapital erheblich erhöht haben. Dass Familienun­ternehmen nachhaltig wirtschaften und für die Gesellschaft eine zentrale Rolle spielen, zeigt auch eine weitere Entwicklung: Die 500 größten deutschen Familienunter­nehmen haben in den letzten zehn Jahren ihre Mitarbeiterzahlen in Deutschland um 23 Prozent erhöht – im Gegensatz dazu haben DAX-gelistet Konzerne im gleichen Zeitraum ihr Personal nur um vier Prozent verstärkt. Damit wird deutlich, wie sehr Familienunternehmen zu Arbeitsmarktsta­bilität und Wohlstand beitragen. Insofern ist die Kultur der Familienunter­nehmen in Deutschland eine sehr wichtige und förderungswerte Komponente unserer Wirtschaftsleistung. Vor allem gegenüber den meist sehr öffentlichkeitswirksam agierenden großen Konzernen sollten solche Unternehmen sowohl als Lieferant, als auch als Arbeitgeber nicht als zweite Wahl ange­sehen werden.

Veröffentlicht in: „Metalloberfläche“ (Ausgabe 07.08.2019)

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