The Coatinc Company Kontakt Feuerverzinken und Feuerverzinkung

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Westfälischen Rundschau & Westfalenpost

Ausgabe: 05.01.2020

Dreifacher Rekord auf 3000 Metern

Die Firma Coatinc PreGa aus Kreuztal war in entscheidender Rolle an der neuen Seilbahn an der Zugspitze beteiligt. Dafür entwickelte das Unternehmen eigens ein Verfahren.

Kreuztal/Siegen. Nach mehr als 50 Jahren im Dienst – ohne große Vorkommnisse – absolvierte die alte Eibsee-Seilbahn im April 2017 ihre letzte Fahrt. Sie überwand fast 2000 Meter Höhe – ein weltweiter Rekord unter den Pendelbahnen. Der Bauder neuen Seilbahn an der Zugspitze begann bereits drei Jahre zuvor – und der Kreuztaler Firma Coatinc PreGa kam dabei eine Schlüsselrolle zu.

Rekord-Projekt

Die Coatinc PreGa in Kreuztal ist eine Tochtergesellschaft des Siegener Familienunternehmens The Coatinc Company Holding (TCC), ehemals Siegener Verzinkerei. Das Traditionsunternehmen blickt auf über fünf Jahrhunderte Firmengeschichtezurück, doch das Pendelbahn-Projekt an der Zugspitze ist auch in dieser umfangreichen Historie einmalig. Gleich in dreifacher Hinsicht handelt es sich bei dem Neubau um ein Rekordprojekt: Die Stahlbaustütze für Pendelbahnen erreicht 127 Meter Höhe, der Gesamthöhenunterschied in einer Sektion liegt bei 1945 Metern und das Spannfeld des aus mehrfachen Stahldrähten gefertigten Seils umfasst 3213 Meter – die weltweit höchsten und längsten Maße für eine Pendelbahn.

Neues Verfahren entwickelt

Für die neue Zugspitzenbahn arbeitete Coatinc PreGa mit der Firma Hilberer und dem Seilbahnbauer Doppelmayr zusammen. „Für den Korrosionsschutz der Gewindeverankerungen musste ein eigenes Verfahren entwickelt werden. Es galt, den Festigkeitsverlust bei höchsten Korrosionsschutzansprüchen zu minimieren. Gemeinsam mit dem Auftraggeber Hilberer und dem Endkunden Doppelmayr wurde eine Versuchsreihe gestartet“, erklärt Tobias Wesselow, Geschäftsführer der Coatinc PreGa. „Während der Erarbeitung der Serienfreigabe für solche Verbindungsmittel arbeiteten wir mit Hilberer und Doppelmayr Hand in Hand. Am Ende stand ein hochtemperaturverzinkter Befestigungsanker für eine höchstfeste Verbindung – und das Ganze auch noch mit einem Feingewinde.“ Das Projekt an der Zugspitze zeigt auf, dass auch sogenannte höherfeste und hochfeste Verbindungen mit der Hochtemperaturverzinkung (HTV) veredelbar sind. Seitdem läuft die HTV für die Gewindeverankerung in Serie.

0-Fehler-Strategie

Am Gipfel der Zugspitze haben Arbeiter bei Minusgraden, Schnee, Regen und Wind gearbeitet. Fehlerhafte Bauteile können unter solchen Bedingungen nicht nachgearbeitet werden, deshalb muss von Anfang an alles genau passen. „Die 0-Fehler-Strategie gehört zur Unternehmensphilosophie von The Coatinc Company. Bei solchen hochpräzisen Bauteilen kommt der PreGa ihre langjährige Automotive-Erfahrung zu Gute. Ob am Berg oder unter dem Auto, das sind Bereiche, in denen man sich keine Fehler leisten kann, und die HTV kann genau das leisten“, so Tobias Wesselow.

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Veröffentlicht im: „Westfälischen Rundschau sowie Westfalenpost“ (05.01.2020)

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