The Coatinc Company Kontakt Feuerverzinken und Feuerverzinkung

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stahlmarkt

Ausgabe 5-6/2020

TCC: Auch in Krisenzeiten lieferfähig

Positiver Jahresauftakt für Siegener Metalloberflächenveredler


Siegen. In der Coronakrise rechnet Paul Niederstein, Geschäftsführender Gesellschafter von The Coatinc Companv (TCC) damit, dass die benötigten Verzinkungskapazitäten aufrechterhalten werden. Die Versorgung mit Zink sei aktuell durch die Lieferanten weltweit sichergestellt.

Wir betrachten unsere Branche als einen recht sicheren Hafen in Krisenzeiten«, sagt Niederstein. Das habe sich auch in der Vergangenheit gezeigt, zum Beispiel während der Finanzkrise. Einen wesentlichen Grund für die vorausgesagte Beständigkeit sieht der TCC-Chef auch in der nach Firmenangaben mehr als 500-jährigen Unternehmensgeschichte (siehe S. 43: Aus Tradition flexibel).
»Historisch gesehen ist man an Krisen und damit einhergehenden Wandel gewöhnt, denn als ältestes Familienunternehmen Deutschlands hat der Industriebetrieb nahezu alles gesehen, was in einem halben Jahrtausend die Bewohner der Region an Wandel durchlebt haben«, teilt TCC mit. Krisen und kontinuierliche Anpassungsfähigkeit auf neue Situationen gehören Paul Niederstein zufolge zum Geschäft. »Aber noch mehr: Dies ist es, was einen Unternehmer auszeichnet! Die Fähigkeit zu adaptieren, sich anzupassen und flexibel zu bleiben, sind heute mehr denn je gefragt«, so der Unternehmenslenker.

Viel Anpassungsfähigkeit bewiesen
Aber auch im Vertrieb habe die Gruppe viel Anpassungsfähigkeit bewiesen. So arbeiteten die Innen- und Außendienstmitarbeiter mittlerweile überwiegend im Homeoffice. Und in der Produktion sei ein entsprechender Sicherheitsabstand zwischen den Mitarbeitern kein Problem. 22 Aus diesem Grund liefen sowohl Auftragsakquise und Produktion in den TCC-Niederlassungen Unternehmensangaben zufolge überwiegend normal weiter.
»In puncto Abnehmer- und Kundenstruktur sind wir, ähnlich wie bei der Zinkbeschaffung, weitreichend diversifiziert und damit breit aufgestellt«, führt Niederstein weiter aus. »Dies hilft uns: Als Oberflächenveredler sind wir überwiegend von der Bauindustrie abhängig, die bis dato kaum Einbußen zu verzeichnen hat. Die Auftragsbücher unserer Kunden, die ebenfalls von der Bauindustrie abhängig sind, waren bereits vor der Corona-Situation gut gefüllt. « Der Auftakt in das Jahr 2020 sei somit ausgesprochen positiv gewesen, betont Niederstein: »Sogar unsere Schlosserkunden unterliegen aktuell keinerlei Beschränkungen und selbst der Stahlbau ist ebenso durch weitflächige Produktionsanlagen und durch den produktionsbedingt einzuhaltenden Sicherheitsabstand wenig riskant und funktioniert bis dato noch normal.« Das vierte Standbein des Unternehmens, der Stahlhandel, versorge die Schlosser und Stahlbauer. Dadurch ergebe sich auch dort eine noch zufriedenstellende Situation. Niederstein: »Lediglich unsere Kunden im Bereich Automotive sind stärker betroffen. Aktuell ist daher unsere Auslastung in der Hochtemperaturverzinkung beeinträchtigt -wie auch das Werk in Mexiko, in dem Trailerkomponenten verzinkt werden.«

 

Aus Tradition flexibel

Die Geschichte von TCC


The Coatinc Company (TCC) gilt heute als Deutschlands ältestes Familienunternehmen -bis in das 15. Jahrhundert lässt sich die Historie des Betriebes zurückverfolgen. Viele Generationen der Inhaberfamilie Dresler waren Meister der Stahlschmiedezunft und später, mit der einsetzenden Industrialisierung, Stahlwerks- und Walzwerksbesitzer. Ein Überblick.

Siegen. 1502 wird Heylmann Dreseler als Meister der Stahlschmiedezunft erstmals urkundlich erwähnt. So beginnt die Geschichte des Familienunternehmens. Bereits 1551 ist sein Sohn Godhard Dresseler städtischer Büchsenmeister. Wie sein Vater ist auch er Meister und Mitglied der Stahlschmiedezunft. Ab 1745 entwickelt sich unter Johann Heinrich Dresler II. die ausgedehnte Strumpf- und Kappenfabrikation sowie der Ausbau der Anteile an mehreren Hammerhütten. Zudem werden von nun an auf eigenen Reckhämmern Bandeisen und Bleche produziert. Aus der von J. H. Dresler II. gegründeten Firma gehen später die Geisweider Eisenwerke hervor, die überdies mit einem Hochofen zu einem Stahl- und Walzwerk ausgebaut werden. Dies mündet in den Siegerländer Stahlhersteller »Stahlwerke Südwestfalen«.
1827 erwirbt sein Nachfahre JoHeinrich Adolf (untere Reihe, sitzend, 4. v. 1.) und Clementine Dresler (untere Reihe, sitzend, 3. v. l.) mit seinen Vettern Heinrich und Friedrich Klein die Heinrichshütte bei Hamm an der Sieg. Den Hammerhütter Hammer baut er zu einem Puddelwerk um – wie später das Kreuztaler Walzwerk, welches er gleichzeitig an die Drahtwerke angliedert.

Von der Stahlschmiedezunft zur Verzinkungsindustrie
Sein Sohn Heinrich Adolf Dresler heiratet Clementine Klein, eine Tochter des Firmengründers der Eisengießerei und Maschinenfabrik Klein zu Dahlbruch, später Siemag Dahlbruch, heute SMS Group. Er baut das ihm übertragene Walz- und Drahtwerk zu einem führenden Lieferanten von Drähten aus. Er wird Vorsitzender des Aufsichtsrats der Geisweider Eisenwerke. 1884 übernimmt er mit Siegerländer Kaufleuten die Verzinkerei Holdinghausen und Reifenrath und gründet eine Aktiengesellschaft. Dies ist die Geburtsstunde der späteren SAG in Geisweid und der Schritt in die Verzinkungsindustrie.
Heinrich Adolf Dreslers älteste Tochter Luise sorgt durch die Eheschließung mit Alfred Niederstein für die Fortführung des Unternehmens. Ihr Sohn Werner Niederstein steigt 1923 als junger Mann in die SAG ein. 1945 wird er zum alleinigen Vorstand der Siegener Actiengesellschaft. Mit seinem Sohn Klaus Niederstein beginnt die Internationalisierung des Unternehmens. 1992 gründet er die Siegener Verzinkerei Holding, in die sein Sohn Paul 2004 als Verantwortlicher für die Bereiche Marketing und Vertrieb eintritt. Seit 2006 ist Paul Niederstein Mitglied der Geschäftsführung und zuständig für den Bereich strategische Aufgaben. In diese Zeit fällt auch die Umfirmierung des Unternehmens in »The Coatinc Company«

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Veröffentlicht in: „stahlmarkt“, Ausgabe 5-6/2020

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