The Coatinc Company Kontakt Feuerverzinken und Feuerverzinkung

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    Wenden Sie sich bitte an unsere zwei zentralen Anlaufstellen, die sich um sämtliche Belange kümmern, die über die reine Oberflächenveredelung hinaus gehen.

    Marketing

    The Coatinc Company Holding GmbH
    Hüttenstraße 45
    57223 Kreuztal
    Telefon: +49 2732 796-118
    Mobil: +49 151 171 35874

    Ihre Ansprechpartnerin:
    Anna-Maria Prax
    am.prax@coatinc.com

    Presse

    The Coatinc Company Holding GmbH
    Steinstraße 5
    57072 Siegen
    Telefon: +49 271 43478
    Fax: +49 271 46869

    Ihre Ansprechpartnerin:
    Petra Böhmer
    p.boehmer@coatinc.com

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    Sitz der Geschäftsführung
    The Coatinc Company Holding GmbH

    Carolinenglückstraße 6-10
    44793 Bochum
    Telefon: +49 234 52905-0
    Telefax: +49 234 52905-15

    Ihre Ansprechpartnerin:
    Silke Sandmeier
    E-Mail: holding@coatinc.com

    THE COATINC COMPANY BEGRÜSST EUROPAABGEORDNETEN DR. PETER LIESE SOWIE DIE LANDTAGSABGEORDNETE ANKE FUCHS-DREISBACH UND WÜNSCHT SICH PLANBARE EUROPÄISCHE ENERGIEPOLITIK UND EINEN PARADIGMENWECHSEL BEI DER NACHHALTIGKEITSPOLITIK

    Beim Standortbesuch in der Kreuztaler Feuerverzinkerei wurde dem Europaabgeordneten Dr. Peter Liese und der Landtagsabgeordneten Anke Fuchs-Dreisbach erörtert, warum feuerverzinkter Stahl ein Möglichmacher der Energiewende ist. Sie bekamen die einzelnen Produktionsschritte, wie Stahl feuerverzinkt wird, gezeigt und erklärt. Zudem wurde seitens des Unternehmens eine planbare Energiepolitik und ein Umdenken bei der Nachhaltigkeitspolitik eingefordert.

    Siegen (21. Februar 2022) – Dr. Peter Liese, Mitglied des Europäischen Parlaments und Vertreter für die Region Südwest- falen in Brüssel, und Anke Fuchs-Dreisbach, Landtagsabgeordnete in NRW, besuchten am Montag, 21. Februar, The Coatinc Company am Standort Kreuztal. Die Politiker besichtigten die Feuerverzinkungsanlage und die gesamte Produktion. Paul Niederstein, geschäftsführender Gesellschafter The Coatinc Company Holding, nutzte die Gelegenheit, um einige zentrale Forderungen der Branche zur Energie- und Nachhaltigkeitspolitik zu adressieren und Herausforderungen mit seinen Gästen zu diskutieren. Im Austausch erhielten der Europaabgeordnete und die Landtagsabgeordnete einen Einblick, in welchen Anwendungsfeldern feuerverzinkter Stahl zur Anwendung kommt und warum er ein nachhaltiger Werkstoff ist.

    Paul Niederstein kritisierte den CO2-Preis, der in Deutschland im nationalen Alleingang und ohne ausreichenden Carbon-Leakage-Schutz eingeführt wurde und forderte eine europäische Lösung, inklusive Schutz für die Industrien, die im internationalen Wettbewerb stehen. Positiv äußerte sich Niederstein zu den sogenannten Energie- und Umweltrichtlinien.

    „Unser Werk in Saarlouis ist ca. 20 Kilometer von der französischen Grenze entfernt. Auf deutscher Seite zahlt eine Feuerverzinkerei 30 EUR pro Tonne CO2, auf französischer Seite nicht. Das ist nicht zu verstehen und hat in meinen Augen nichts mit Klimaschutz oder mit einem einheitlichen Binnenmarkt zu tun. Positiv aufgefallen ist mir allerdings, dass unsere Industrie in den europäischen Energie- und Umweltrichtlinien berücksichtigt wurde, ein sehr wichtiges standortpolitisches Signal für unser Unternehmen“, so Niederstein.

    Der geschäftsführende Gesellschafter machte deutlich, dass er sich zwingend eine viel bessere Verknüpfung von energieoder industriepolitischen Entscheidungen mit dem eigentlichen Produkt wünsche. Für ihn ist das Feuerverzinken ein Möglichmacher der Energiewende, was sich in seinen Eigenschaften und Anwendungsfeldern wiederfindet.

    „Die Kreislaufwirtschaft liegt in der DNA von feuerverzinktem Stahl. Er ist langlebig, recycel- und wiederverwendbar. Diese kreislaufwirtschaftlichen Parameter und Grundpfeiler der Zirkularität müssen in politischen Entscheidungen mitgedacht werden. Zudem ist es meines Erachtens sehr schwer, ohne feuerverzinkten Stahl eine schnelle Energiewende in der EU zu bewerkstelligen. Denn in Windkrafträdern, bei Solaranlagen oder bei der E-Mobility wird unser Werkstoff verbaut. Das muss künftig seitens Brüssel berücksichtigt werden. Wir brauchen hierbei einen Paradigmenwechsel bei der Betrachtung und Bewertung von Nachhaltigkeit und Industriepolitik“, sagte Niederstein bei der Besichtigung in Siegen.

    „Der Besuch in Kreuztal hat noch einmal deutlich gemacht, wie eng europäische Politik mit den Arbeitsplätzen vor Ort verbunden sind. Ich setze mich in Brüssel jeden Tag für gleiche Wettbewerbsbedingungen ein. Unternehmen in Deutschland dürfen durch Klimaschutzmaßnahmen nicht höher belastet werden als unsere Nachbarn im europäischen Ausland“, erklärte Dr. Peter Liese. „Leider erlebe ich, dass andere Parteien, die in Deutschland immer
    höhere Belastungen fordern, in Europa gegen ein solches System sind, weil man das ja unseren Nachbarländern nicht zumuten kann. Das ist aber für die Arbeitsplätze in Deutschland eine Gefahr und hilft dem Klima nicht wirklich“, so Liese weiter.

    Über den Standort in Kreuztal:

    Am Standort Kreuztal befinden sich die Unternehmen Coatinc Siegen und Coatinc PreGa. Beide sind Tochtergesellschaften von The Coatinc Company Holding (TCC), laut Stiftung Familienunternehmen das älteste Familienunternehmen Deutschlands, das heute in 17. Generation geführt wird und dessen Ursprünge sich bis ins Jahr 1502 zurückverfolgen lassen.

    Coatinc Siegen, die Feuerverzinkerei, 1880 im Birlenbachtal gegründet, hat sich in mehr als 140 Jahren zu einem vielfältigen Full-Service-Oberflächenveredler entwickelt. Heute in Kreuztal ansässig, bietet sie neben der traditionellen Normaltemperaturverzinkung mit einem Kessel (Maße 19,5 lang x 1,8 breit x 3,2 m tief) auch die Passivierung an. Ein absolutes Alleinstellungsmerkmal ist das Hochtemperaturverzinkungsverfahren, welches in der Coatinc PreGa gebündelt ist. PreGa steht dabei für Precision Galvanizing – ein Verfahren, das vom Unternehmen selbst entwickelt und zur Marktreife geführt wurde. Heute wird es in zwei Anlagen (Kesselmaße 4,5 lang x 1,2 breit x 2,4 m tief) eingesetzt. Über 250 Mitarbeiter werden aktuell in beiden Betrieben beschäftigt, die einen Umsatz von ca. 32 Mio. € generieren. Über eine Beteiligung an der ESP Pulverbeschichtung auf dem gleichen Gelände ist man in der Lage, gleichzeitig die Pulver- oder Duplex-Beschichtung (Verzinkung + Pulverbeschichtung) anzubieten.

    Zum Kundenkreis gehören kleine Privatkunden, mittelständische Betriebe, aber ebenso große Stahlbauer und konzerngebundene Unternehmen mit einem Auftragsvolumen von 5.000 Tonnen und mehr. Das Spektrum der angeschlossenen Dienstleistungen fängt mit der Beratung an und geht über alle folgenden Verfahrensschritte, inklusive Anarbeitung bis hin zur Verpackung. Dazu kommen eine umfassende Logistik mit digitalisierter Warenwirtschaft sowie die Exportabwicklung.

    Mehr über The Coatinc Company unter www.coatinc.com oder per Mail an holding-de@coatinc.com unter Angabe der Firmierung, Kontaktdetails und Wünsche.

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